Italien und Slowenien im Dialog
Italien, Inbegriff des sonnigen Südens, und das ehemalige sozialistische Land Slowenien scheinen auf den ersten Blick wenig Berührungspunkte aufzuweisen. Die Grenze zwischen ihnen wurde im Lauf der Geschichte mehrfach willkürlich verschoben und trennte beide Länder lange Jahre nicht nur geographisch, sondern vor allem politisch.
Im Rahmen der Ringvorlesung "Grenzverläufe. Italien und Slowenien im Dialog" - eine Reihe im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens - wurde diese Grenze im Wintersemester 2011/12 an der Universität Hamburg erforscht. Dazu öffneten Nachwuchswissenschaftler der Institute für Slavistik und Romanistik die Grenzen ihrer Fächer und führten mit Hamburger sowie auswärtigen Experten aus Geschichts-, Sprach-, Medien- und Literaturwissenschaft sowie Kunstgeschichte einen Dialog über die Möglichkeit und Existenz von „Grenz-Identitäten“.
Als exemplarischer Kulturraum stand die slowenisch-italienische Grenzregion mit ihrer wechselvollen Geschichte und den pluriethnischen Verwicklungen im Fokus. Ein Blick über die „Grenzen des Grenzgebiets“ hinaus - z. B. nach Frankreich und Dänemark - ermöglichte zusätzlich den Vergleich mit Erfahrungen in anderen europäischen Grenzregionen. Das detaillierte Abstract zur Veranstaltung sowie einen Flyer mit allen Terminen der Vorlesungsreihe stellen wir Ihnen hier zur Verfügung. In der Rubrik "Ringvorlesung" auf dieser Website finden Sie darüber hinaus weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen und Referenten.
Zwar wurde die Ringvorlesung mittlerweile erfolgreich abgeschlossen, doch damit ist der slowenisch-italienische Dialog noch nicht beendet. Im Gegenteil: Die Organisatorinnen und Organisatoren planen für 2012 weitere Lesungen, Vorträge und Begegnungen, über die wir Sie auf dieser Website informieren werden.
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